Rückblick: Das war nicht nur für den FCB eine #stärnstund

Der FC Basel und die Stadt hielten Wort: Es war wie eine Fasnacht in rot und blau. Eine bisher in diesem Ausmass noch nie da gewesene Meisterfeier erfreute vor allem die Familien und Kinder, die endlich auch einmal «live» dabei sein konnten, wenn die Fussball-Lieblinge mit ihren Fans feierten.

(Bilder: JoW) Daran haben sich die FCB-Fans gewöhnt: Das Präsentieren des Pokals. Seit acht Jahren gab es entweder einen Double-Gewinn oder einen Meistertitel zu feiern.

(Bilder: JoW) Daran haben sich die FCB-Fans gewöhnt: Das Präsentieren des Pokals. Seit acht Jahren gab es entweder einen Double-Gewinn oder einen Meistertitel zu feiern.

Alle FCB-Anhängerinnen und Anhänger sollten gemeinsam mit den Spielern und Verantwortlichen der Mannschaft unter dem Motto #stärnstund den zweiten Stern für den 20. Meistertitel des FC Basel feiern. Und dies geschah so richtig «baslerisch» mit einem Cortège durch die Innenstadt. Bisher feierte man um Mitternacht mit einem Spontanfest auf dem Barfi mit den Fans. Viele Kinder und Familien waren bei diesen Gelegenheiten aus nachvollzieh­baren Gründen nicht dabei.

Tausende empfingen entlang der Route die FCB-Helden der letzten Jahrzehnte mit Flaggen und im Rotblau-Look.

Tausende empfingen entlang der Route die FCB-Helden der letzten Jahrzehnte mit Flaggen und im Rotblau-Look.

Da die zwei Sterne nicht die Belohnung nur einer einzigen Saison sind, sollte sich der «FCB-Cortège» von einem normalen Meistercorso unterscheiden. Das wichtigste aber war: Der FCB feierte mit allen und für alle! In Zusammenarbeit mit Pro Innerstadt Basel hat der FCB erreicht, dass fast alle Geschäfte und Gastronomiebetriebe ihre Schaufenster und Lokale in ein rotblaues Kleid hüllten.

Der «Cortège» startete mit verschiedenen Formationen und «Waggis-Wagen» und natürlich auch mit typisch baslerisch musikalischen Klängen auf der Route Bäumleingasse – Freie Strasse – Markplatz – Eisengasse – Schifflände – Marktgasse – Markplatz – Gerbergasse – Falknerstrasse – Streitgasse – Freie Strasse – Kaufhausgasse. Danach gingen die Spieler und Gäste in das Papa Joe’s und anschliessend mit dem Pokal auf dem Balkon des Stadtcasinos. Bis spät in die Nacht wurden  Interviews mit Protagonisten und Persönlichkeiten aus den verschiedenen Meister-Epochen geführt.

Viele Spieler und Trainer aus den vergangenen Meisterjahren und sogar Kurt Thalmann, ein Fussballidol aus dem Jahre 1953, als der FCB erstmals Meister wurde, wurden eingeladen. Viele, sowohl Trainer wie auch Spieler und Funktionäre, die an einem der 20 Titel beitrugen, folgten denn auch der Einladung. Christian Gimenez und Walter Samuel zum Beispiel sagten, dass die Basler Fussball-Community genau so begeisterungsfähig sei wie jene in Argentinien und dass eine Stadt wie Basel bei solchen Anlässen bezüglich Begeisterungsfähigkeit und Zuschaueraufmarsch locker mit Grossstädten weltweit mithalten könne.

JoW

Nach dem Umzug wurde auf dem «Barfi» nach alter «Tradition» die Pokale präsentiert und weiter gefeiert.

Nach dem Umzug wurde auf dem «Barfi» nach alter «Tradition» die Pokale präsentiert und weiter gefeiert.

Weiterleiten
  • gplus
  • pinterest