Gastland Japan bringt Exotik nach Basel

Wenn die muba vom 8. bis am 17. Februar 2019 in der Messe Basel letztmals ihre Tore öffnet, darf ein Hauch Exotik nicht fehlen. Für diesen sorgt das diesjährige Gastland Japan mit seinen jahrhundertealten Traditionen.

(Bilder: zVg) Japan ist das Gastland an der letzten muba

Die Ausstellung des Gastlandes ist eine Einladung zu einem Spaziergang durch ein vielseitiges Land mit einem facettenreichen kulturellen Erbe. Sie beleuchtet verschiedene Aspekte der in Japan so wichtigen Ästhetik, zum Beispiel in Gartenbau, Architektur oder Kunst.

Ein Land mit einer bewegenden Geschichte
Die Besucherinnen und Besucher finden sich in einem Quartier der Kaiserstadt Kyoto wieder, welche bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt Japans war. Inspiriert sind die aufgebauten Häuschen von Drucken des Künstlers Hiroshige. Im ersten Pavillon taucht man ein in die bewegende Geschichte des Landes. Hier befinden sich auch zwei Nios – Wächterfiguren, welche üblicherweise an den Eingängen von Tempeln zu finden sind. Und einen solchen Tempel beherbergt die Ausstellung ebenfalls, inklusive einer Buddha-Statue aus Lavastein.

Das Land der Kirschblüten hat auch zum Thema Natur einiges zu bieten. Zahlreiche Tafeln, die von Wissenschaftlern erarbeitet wurden, erklären die Geophysik Japans. Das ausgestellte Vulkangestein stammt von japanischen Vulkanen. Diverse Gärten lassen die Besucherinnen und Besucher in die geplante Natürlichkeit der berühmten japanischen Gartengestaltung eintauchen. Ein wichtiges Element, da in Japan Pflanzen mit etwas Heiligem verbunden werden. Als Highlight lockt eine einzigartige Bonsai-Ausstellung mit einigen Exemplaren, die bereits über 100 Jahre alt sind. Für Interessierte gibt es auch einen kleinen Verkaufsstand.

Teekunst, Kimonos und Sushi
Ein Pavillon erzählt die bewegende Geschichte der Samurai, inklusive der dunklen Zeit der Ultranationalisten. Ein Weiterer zeigt seltene Möbel, einer ist der Kunst der Kokeshi-Puppen gewidmet, einer der Teekunst. Hier finden sich Utensilien der fest im Alltag verankerten traditionellen Teezeremonie. Selbstverständlich darf auch degustiert werden. Nicht zu vergessen die kostbaren Kimonos aus mit Gold- und Silberfäden bestickter Seide. Auch sie gibt es zu kaufen.

An der letzten muba darf man nochmals in Erinnerungen schwelgen – Die Baslerhalle während der Mustermesse in den Fünfzigerjahren

Der letzte Ausstellungsbereich des Gastlandes ist der Welt der Mangas gewidmet. Sie wird durch Tafeln erläutert und spiegelt den japanischen Zeitgeist. Und was darf nicht fehlen? Natürlich eine Sushi-Bar. Ein eigens aus dem Land der aufgehenden Sonne angereistes Team zaubert nicht nur das japanische Nationalgericht, sondern auch weitere landestypische Leckereien und feine Cocktails.

Die letzte muba geht vom 8. bis 17. Februar 2019 in der Messe Basel über die Bühne und findet täglich von 10 bis 19 Uhr statt (Degustation 11 bis 20 Uhr).

Weitere Infos www.muba.ch

pd

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